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25.03.2015

Jahreshauptversammlung der Innung der Metallhandwerke Alfeld

„Das Metallhandwerk blickt verhalten optimistisch in das Jahr 2015,“ sagte Obermeister Hans-Walter Bock während der Mitgliederversammlung der Innung der Metallhandwerke Alfeld im Haus des Handwerks in Alfeld.
 
Dem Handwerk ginge es gut, die Betriebe seien nach einer Umfrage der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen zu 87 Prozent ausgelastet, in Werkstattbetrieben liege die Auslastung bei nahezu 100 Prozent. Besonders betroffen sei das Handwerk von der Neuregelung „Rente mit 63“. Zwischen 500 – 800 Mitarbeiter können sie in diesem Jahr in Anspruch nehmen.

Der Obermeister stellte kurz die Innungsaktivitäten vor und appellierte an die Mitglieder, die vielfältigen Leistungsangebote des Landesverbandes und der Kreishandwerkerschaft zu nutzen sowie sich mehr zu beteiligen. In der Innung sind zur Zeit 18 Betriebe organisiert.

Lehrlingswart Armin Müller aus Ohlenrode berichtete über die Entwicklung der Lehrlingszahlen und die letzten Prüfungen. Bei der Gesellenprüfung Anfang des Jahres bestanden 15 Auszubildende. Rückläufig sind die Teilnehmerzahlen an den Prüfungen bei den Metallbauern, positiver ist die Entwicklung bei den Feinwerkmechanikern und im Maschinenbau.

Geschäftsführer Reiner Wendlandt kritisierte die bürokratischen Hürden bei der Einführung des Mindestlohns. So müssen für alle Mitarbeiter, die im Metallhandwerk beschäftigt sind und nicht mehr als 2958 EUR verdienen, die Arbeitszeiten dokumentiert werden. Diskutiert wurde auch über eine mögliche Fusion mit der Metall-Innung Hildesheim.

Für sein 25jähriges Meisterjubiläum wurde Lehrlingswart Armin Müller aus Ohlenrode mit einer Urkunde geehrt.

Von links nach rechts: Obermeister Hans-Walter Bock, Lehrlingswart Armin Müller